Einhaltung von Zeiten

Die Ignoranz kennt keine Grenzen.
Nach der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm – Geräuschimmissionen (AVV Baulärm)“ gibt es Zeiten, in denen kein Lärm mehr verursacht werden darf – 20:00 bis 07:00 Uhr!

Zulieferer kommt noch auf die Baustelle, um hier zu übernachten.zulieferer_2
Aufnahme vom 22.11.2016, 21:00 Uhr

Nach 20:00 Uhr noch immer Betrieb auf der Baustelle.betonmischer
Aufnahme vom 24.11.2016, 20:11 Uhr

Zulieferer kommt kurz vor 06:00 Uhr auf die Baustelle und entlädt sein Fahrzeug!zulieferer
Aufnahme vom 25.11.2016, 06:10 Uhr

Jetzt wird es noch besser. LKW kommt um 05:15 Uhr auf die Baustelle gefahren und hat es nach 10 Minuten Rangieren endlich geschafft seinen „Bock“ abzustellen und damit den Lärm zu beenden! Weiß der Fahrer eigentlich was er da macht?! Vermutlich nicht!
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Aufnahme vom 02.12.2016, 05:30 Uhr

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Bildergalerie

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Aushub der Tiefgarage

Vorahnung in Sachen Stress und Ärger?

Nachdem wir bei den Erschließungsarbeiten immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, wie z. B. ohne Vorwarnung die Inbeschlagnahme meines Parkplatzes wegen Grabungsarbeiten, sollte jetzt der Spaß erst beginnen.

Was aber nun kam, war für uns das Unding schlechthin.
Das Bauprojekt, welches unmittelbar an unserem Grundstück angrenzt, beginnt mit dem Aushub für die Tiefgarage, welche 100 Stellplätze umfassen soll.

Loch_1 Loch_3 Loch_2

Am 25.02.2016 mussten wir feststellen, dass mit Sprayfarbe die „angebliche“ Grundstücksgrenze markiert wurde. Wir Eigentümer konnten diese nicht glauben und haben diese mit Hilfe unseres Teilungsplanes nachgemessen – ca. 70 cm Differenz! Respekt, da hat sich aber jemand ordentlich verhauen. Absicht oder nicht sei dahingestellt. Es folgte daraufhin ein Schreiben von uns an die Stadt mit der Bitte um Klärung, da die Baggerarbeiten bereits genonnen hatten und wir eine unberechtigte Inanspruchnahme unseres Grundstückes verhindern wollten. Dies wurde auch am nächsten Tag beantwortet, jedoch nicht zufriedenstellend. Es folgte ein zweites Schreiben woraufhin Bewegung in die Sache kam.

Der Bauträger wurde gebeten sich mit uns in Verbindung zu setzen, damit der Grenzverlauf gemeinsam geklärt werden kann. Leider wurde die Aufforderung ignoriert und der Bagger wollte sich seinen Weg weiter bahnen. Wir mussten mehrmals den Baggerführer von unserer Grenze abhalten und erklärten ihm, dass der Grenzverlauf nicht eindeutig geklärt ist und er sich solange von dieser fernhalten soll.

Da der Bauträger keinen Kontakt mit uns aufnahm, musste ich das tun. Durch ein entsprechendes Telefonat und unter Androhung diverser Schritte, wurde dieser dann doch sehr schnell aktiv. Am gleichen Tag wurde neu vermessen und siehe da, unsere Befürchtung hat sich bestätigt, man hatte sich vermessen. Ich hatte aus Sorge noch einige Pflanzen umgesetzt – umsonst, aber das interessiert ja niemanden. Herzlichen Dank dafür.

Wären wir jetzt gutgläubig gewesen, dann hätte man uns unberechtigterweise Grundstück entwendet.

Grenze_1 Grenze_2 Bauzaun_3 Bauzaun_2 Bauzaun_1 Pflanzen_1 Grenze_5 Grenze_4 Grenze_3

Noch einmal zum Thema „ohne Vorwarnung“. Der Bauzaun wurde ebenfalls ohne vorherige Ankündigung einfach auf unserem Grundstück – im Zugangsbereich – aufgestellt. Erst auf Hinweis wurde die Art der Aufstellung etwas geändert, da diese bei Nacht eine gemeine Stolperfalle hätte werden können. Der restliche Bauzaun, auf der anderen Gebäudeseite, wurde mit einer Selbstverständlichkeit ganz klar auf unserem Grundstück aufgestellt. Aber auch das klären wir noch!

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Bisherige Krönung

Ungeachtet der regulären Vorgehensweise!
parkplatz
Man kommt Nachhause und denkt nichts Böses.

Da haben doch die netten Herren von der Baustelle mal so einfach die Straße
aufgerissen und mir meinen Parkplatz dicht gemacht – ohne Vorankündigung!

Da darf doch folgende Frage erlaubt sein. Wo leben wir denn eigentlich?
Am 18.08.2015 den Teil vor meinem Parkplatz aufgemacht und am 21.08.2015,
gegen Abend, wieder provisorisch dicht gemacht. Liebe Verantwortliche, wie stellt
Ihr euch solche Vorgehensweisen vor.

Die Parkplatz-Situation im Wohngebiet ist doch eh schon bescheiden. Ich durfte 3 Tage lang schauen, wo ich parken kann. Unser Stadtschreiberling ist ja besonders schnell im Verteilen von Knöllchen, den kümmert meine Situation nicht.
Wer kommt denn für meinen Parkplatz-Ausfall auf?

 

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Erschließung 2. Abschnitt

Nun sind wir wohl dran.

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Gegen 11:30 Uhr waren – wie bereits gestern auch schon – Rehe auf dem Feld. Als die Bagger näher kamen, versuchten sie in den Sträuchern Schutz zu suchen. Erfolglos!
Flucht war angesagt. Ehrlich, mir tut da jeder Meter Acker weh, der unserer Natur nicht mehr zur Verfügung steht. Ich meine das nicht weil ich jetzt unmittelbar davon betroffen bin, sondern schauen wir uns doch einfach mal um, in wie vielen Gemeinden der Flächenfrass um sich greift.

Im Bereich vom zweiten Bild, nahe Bagger, sind Feldlerchen zuhause.
Da man ja immer vom Schutz dieser spricht …………. Darf in Brutzeit dann eigentlich gebaut werden?

Toll ist auch das Beben, welche die schweren Geräte verursachen – wenn der Schreibtisch vibriert.

Ich muss doch mal wieder einen Dank an die Stadt aussprechen – habt Ihr echt super gemacht. Danke!

Hier noch ein Artikel aus der Bietigheimer Zeitung – eben gefunden.

Und was da drin steht, rollt mir die Fußnägel hoch!

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Zügig geht es voran. 🙁

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Spatenstich – 31.03.2015

Für dieses Datum war ja der Spatenstich angekündigt.

Ich bin ja nicht gehässig, aber ……….. das Wetter hat sich bestens dem Vorhaben gepasst – nämlich bescheiden.

Bin mal gespannt was der NEB zu berichten hat. Wahrscheinlich ein Bild mit lauter Menschen, die vor Freude strahlen. Naturzerstörung kann Spaß machen? Tja, so verschieden sind Meinungen eben.

Auf dem „noch“ unberührten Teil des Neubaugebietes haben zur Zeit wieder die Lerchen ihre Nester. Lassen wir uns überraschen, wann der obere Abschnitt in Angriff genommen wird und wann die Lerchen umgesiedelt werden sollen. Dürfen die dort überhaupt noch wohnen – Ackerbesetzer, Anarchie?

Mir ist bis heute noch nicht klar, wie man Tiere (in freier Wildbahn) umsiedeln möchte. Die Lerchen – und alle anderen Tiere – werden nächstes Jahr einfach feststellen müssen, dass es für sie hier keinen Platz mehr gibt. Sie müssen ausweichen und alles komprimiert sich. Mensch Homo sapiens, du richtest das schon. 🙁

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Lageplan

Ich bin gespannt, wie detailgetreu sich der Lageplan erweisen wird.
Ein Bunker mit ca. 12,20 m Höhe direkt vor der Nase, oder vielleicht doch noch die Chance einen kleinen Blick in Richtung Felsengärten zu haben.

 

Nach dem heutigen Stand – 13.12.2016 – gibt es für uns keinerlei Aussicht mehr.
Traurig!

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Bülzen Ost – jetzt beginnt wohl das Übel

Nun, was will man dazu sagen? Jetzt haben einige Herrschaften Ihr Ziel erreicht. Traurig!
Der Wahnsinn Bülzen Ost beginnt – ich habe kein Verständnis für diverse Menschen, die diesem Entwurf zugestimmt haben. Bekanntlicherweise ist nicht „jeder“ für die Erhaltung von Natur und Lebensqualität. So sind Menschen eben.

An „dieser“ Hecke, um die es jetzt gerade geht, waren die Graureiher am 08.02.2015.

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Heute morgen hatten hier viele verschiedene Vogelarten „noch“ ihr Refugium. Um 17:07 Uhr sah es dann so aus.

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Um 18:01 Uhr dann so. Lebensraum zerstört!

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Ich wiederhole mich gerne. Wo sind die realistischen Ausgleichsmaßnahmen. Hat man der Lerche schon Bescheid gegeben – wegen Umsiedlung? Wurden Amsel, Spatz, Goldammer & Co. auch informiert? Von den anderen Tierarten fangen wir erst gar nicht an. Besigheim verliert hier ein wichtiges Stück Natur. Aber man will es ja so!

Lieber Gemeinderat (mit Außnahmen), herzlichen Dank dafür, dass solche Bilder nun Geschichte werden.

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18:55 Uhr – der kleine Bagger gibt noch immer keine Ruhe.

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20:00 Uhr – das muss Bodo sein, denn der baggert noch. 😉
Eigentlich nicht witzig.

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Wildtiere

Letzen Abend – ein Reh kam bis an den Feldrand. Zu wissen, dass in Zukunft dies der Vergangenheit angehören wird, macht einen traurig.

Nun gut. Im Gutachten wurde dem Gebiet ja nicht wirklich einen Erholungswert zugesprochen. Es macht schon Sinn, diese Erhebung im Winter zu realisieren.
Da sieht man ja dann auch nur einen Bruchteil der Menschen, die in den anderen Monaten diese Gebiet zur Erholung nutzen!

Es geht ja jetzt nicht nur um das „eine“ Reh, sondern um die Vielzahl der Tiere bzw. um die Natur.

Aber hier sind wir wieder beim Stellenwert Mensch / Natur! Das beweist auch wieder die geplante Bebauungsdichte.

In diesem Sinne – danke an die Verantwortlichen.

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Straßennamen für Bülzen Ost

Hier eine Kopie aus dem Beschluss vom Gemeinderat.

Benennung der Straßennamen im Baugebiet „Bülzen-Ost“Beratungsfolge: Beschlussfassung im Gemeinderat am 22.07.2014

I. Sachverhalt:

Für das Baugebiet „Bülzen-Ost“ sind für 3 Straßen und 2 Wohnwege Namen festzulegen. Im benachbarten Wohngebiet „Bülzen/Schimmelfeld“ wurden die Straßen nach männlichen Persönlichkeiten aus dem kirchlich-sozialen Bereich und aus dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus benannt.

Um diese Systematik fortzusetzen, schlägt die Verwaltung vor, die Straßen und Wege im Baugebiet “Bülzen-Ost“ nach weiblichen Persönlichkeiten aus dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu benennen; ergänzt um berühmte weibliche Wissenschaftlerinnen. Die SPD-Fraktion hat in diesem Zusammenhang bereits im Februar 2013 den Antraggestellt, die Straßen nach weiblichen Persönlichkeiten, bevorzugt nach Besigheimerinnen, zubenennen (siehe Anlage 2).

II. Beschlussvorschlag:

Für die Straßen und Wege im künftigen Wohngebiet „Bülzen-Ost“ werden folgendeBezeichnungen, entsprechend der Anlage 1, beschlossen:

Bataszekstraße, Zehenderstraße und Bonhoefferstraße (Fortsetzung der bestehenden Straßen), Lise-Meitner-Straße, Marie-Curie-Straße, Emilie-Schindler-Weg, Sophie-Scholl-Straße, Anne-Frank-Weg.

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